„linker Antisemitismus“ - zur Kritik eines Kampfbegriffs

Donnerstag, 29. Oktober 2026 -   19:00 Uhr
Ort : München, Bellevue

Buchvorstellung und Diskussion mit Gerhard Hanloser

Die Behauptung, es gäbe einen gefährlichen »linken Antisemitismus«, erfuhr nach dem 7. Oktober eine drastische Verschärfung. Was bislang noch ein Diskurs war, der mit Konstruktionen, Unterstellungen und Lügen operierte, wurde verpolizeilicht. Der Vorwurf zielt auf antiimperialistisch, antikolonial oder menschenrechtlich eingestellte Linke. Wer die deutsche Staatsräson nicht teilt und andere Lehren aus NS-Geschichte, vergangener Verfolgungspraxis und Völkermord zieht, sieht sich moralischer Verdammung, zuweilen Verfolgung ausgesetzt – nicht zuletzt in München. Die deutsche „Staatsräson“ verteidigt vehement das Existenzrecht Israels und rückt Positionen in den Bereich des „Antisemitismus“, die der Außenpolitik, der Militarisierung und dem erneuten Großmachtstreben der Bundesrepublik entgegenstehen. Die nach wie vor höchst notwendige Kritik des Antisemitismus muss sich diesem demagogischen »Anti-Antisemitismus« widmen.

Veranstalter: marxistische linke & In Aktion gegen Krieg und Militarisierung (AKM)

 
 

Termine

31.08.26 | 19:00 - 21:00
| Offenes Treffen

OT: Sozialproteste gegen Regierungspolitik
Dorfen, GIKS
1.09.26 | 17:00 - 18:30
| Demo

Antikriegskundgebung
München, Stachus
1.09.26 | 19:00
| Feier

„Ohne Frieden ist alles nichts“
Landshut, Kleines Theater
1.09.26 | 19:00
| Streitgespräch

Wie schaffen wir Frieden?
München, Einewelthaus
7.09.26 | 18:30
| Kundgebung

AfD und Rechtsruck entgegentreten
Landshut, Altstadt/Rathaus
7.09.26 | 19:30
| Arbeitstreffen

AGI Arbeitstreffen
Dorfen, GIKS
10.09.26 | 20:00
| Film

Egon Krenz - Kommunist
Taufkirchen, Kinocafé
14.09.26 | 19:00 - 21:00
| Offenes Treffen

OT: Die AfD zwischen Regierungsmacht und Parteiverbot
Dorfen, GIKS
21.09.26 | 19:30
| Arbeitstreffen

AGI Arbeitstreffen
Dorfen, GIKS
23.09.26 | 18:00
| Veranstaltung

Kognitive Kriegsführung und die Rolle der Medien
München, DGB-Haus

"Die majestätische Gleichheit vor dem Gesetz verbietet es Reichen wie Armen, unter den Brücken zu schlafen, Brot zu stehlen und auf den Straßen zu betteln"

Anatole France