Dienstag, 03.03.26: BUILDING CARING CITIES FROM BELOW

Vorstellung der Kampagne BUILDING CARING CITIES FROM BELOW durch die Münchner Gruppe mit anschl. Diskussion.

Wie erfolgreich für das gute Leben für alle kämpfen und gegen die Vielfachkrise unserer Zeit und die menschenfeindlichen Antworten darauf? 

Die Kampagne „Building Caring Cities from Below“ schlägt vor: Indem wir die Frage nach Care / Fürsorge / Reproduktion ins Zentrum stellen. Und selbst die Care-Strukturen (weiter aus-)bauen, die wir für unsere emanzipatorischen Kämpfe brauchen.

Wir brauchen umfassende emanzipatorische Antworten auf die Frage, wie wir unsere Bedürfnisse auf dem Weg zu einer besseren Welt erfolgreich befriedigen können, ohne dabei alte Herrschaftsverhältnisse fortzuführen oder neue zu schaffen.

Wir brauchen Caring Cities und regionale Care-Vernetzungen! Und wir müssen sie selbst „from below“ aufbauen, weil wir auf etablierte staatliche oder private Strukturen nicht zählen können. 

Elementar sind dabei Careprotokolle, die Reproduktionsarbeit langfristig sichtbar und gestaltbar machen, dabei nicht ausschließlich auf „natürlich gewachsenes“ setzen und über das Klein-Klein einzelner Gruppen oder Freundeskreise hinauszielen. Wir haben in den letzten zwei Jahren vier solcher Leitfäden entwickelt, die wir beständig weiterentwickeln und die mittlerweile von Hamburg bis Graz diskutiert werden.

Gemeinsam mit euch möchten wir Erfahrungen austauschen und konkrete Ansätze (weiter-)entwickeln, wie wir Fürsorge emanzipatorisch organisieren können - in Verbindung von städtischen und regionalen Kontexten.

Veranstalterin: AGI Dorfen


Veranstaltungsort: Dorfen, GIKS
Beginn: 19:30 Uhr

In der Reihe "Der politische Film" zeigt das Forum Links den Dokumentarfilm "Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf". Regisseur Erich Schmid aus Zürich ist bei der Vorführung anwesend.

Datum: Donnerstag, 14.6.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Klaus Rózsa, ein politisch engagierter Fotograf, lebte jahrzehntelang staatenlos in Zürich. Alle seine Einbürgerungsgesuche wurden aus politischen Gründen abgelehnt. 1956 aus Ungarn geflohen, wuchs er in der Schweiz mit einem jüdischen Vater auf, der Auschwitz überlebte. Durch dieses hautnah erlebte Schicksal führte ihn die Kamera immer wieder ganz nah an die Orte des Unrechts. Er dokumentierte über Jahrzehnte die politischen Bewegungen von unten. Es ist diese besondere Qualität seiner Fotografie, die ihm zum Verhängnis wurde. Der Staatschutz schrieb: Weil er «Polizeiübergriffe» fotografiere, «behindert er die Arbeit der Polizei».

Vor dem Film gibt es eine Einführung und danach ein Gespräch mit dem Regisseur Erich Schmid.

Termine

2.03.26 | 20:00
| Arbeitstreffen

AGI Arbeitstreffen
Dorfen, GIKS
3.03.26 | 19:30
| AGI-Veranstaltung

BUILDING CARING CITIES FROM BELOW
Dorfen, GIKS
5.03.26 | 11:00 - 22:00
| Kundgebung

Schulstreik gegen die Wehrpflicht
München, Orleansplatz
6.03.26 | 19:30
| Film

Feminism WTF
Dorfen, Kino
9.03.26 | 19:00 - 21:00
| Offenes Treffen

OT: Nachlese Kommunalwahl
Dorfen, GIKS
12.03.26 | 20:00
| Film

Fassaden
Taufkirchen, Kinocafé
16.03.26 | 20:00
| Arbeitstreffen

AGI Arbeitstreffen
Dorfen, GIKS
23.03.26 | 19:00 - 21:00
| Offenes Treffen

OT: Nachlese Kommunalwahl
Dorfen, GIKS
23.03.26 | 19:00 - 21:00
| Offenes Treffen

Offenes Treffen
Dorfen, GIKS
30.03.26 | 20:00
| Arbeitstreffen

AGI Arbeitstreffen
Dorfen, GIKS

"Wohltätigkeit ist das Ersaufen des Rechts im Mistloch der Gnade."

Johann Heinrich Pestalozzi